Lebenslauf

Das Leben läuft, und dass schon seit einiger Zeit…

Meine berufliche Laufbahn habe ich 1988 bei der Bundeswehr begonnen, wo ich zum Offizier ausgebildet wurde. Mit dem an der Universität der Bundeswehr in Hamburg erworbenen Maschinenbau-Vordiplom habe ich ab 1995 mein Studium im Bereich Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal fortgesetzt und 1998 abschlossen. Die Krönung bildete die Diplomarbeit, die ich im Rahmen eines Auslandssemesters an der Université de Haute Alsace in Mulhouse/Frankreich verfassen konnte. Somit bin ich Diplom-Ingenieur.

Nach dem Studium habe ich von 1998 bis 2004 bei der Firma Dräger, einem Weltkonzern für Sicherheits- und Medizintechnik, gearbeitet. Ich habe dort ein Traineeprogramm absolviert und dann als Vertriebsingenieur die Kunden im Bundesland Thüringen betreut.

Anschließend habe ich zur Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund gefunden. Dort war ich von März 2004 bis November 2013 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Gruppe „Grundsatzfragen der Produktsicherheit“ tätig.

Zwischenzeitlich habe ich neben dem Beruf im Fachgebiet Sicherheitstechnik / Sicherheits- und Qualitätsrecht zum Doktor der Sicherheitswissenschaften (Dr. rer. sec.) promoviert, wie schon das Studium auch an der Bergischen Universität Wuppertal.

Im Dezember 2013 kam ich dann in München an, um die Position eines Referenten im Referat 35 „Technischer Verbraucherschutz, Marktüberwachung“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) zu übernehmen. In spannenden fünf Jahren durfte ich u. a. die Geschäfte des „Arbeitsausschuss Marktüberwachung“ (AAMÜ) führen, die Leitung der Risikobewertungs-Arbeitsgruppe in verschiedenen gemeinsamen Marktüberwachungsaktionen der EU, organisiert durch PROSAFE, innehaben, und für eine Wahlperiode Mitglied des Vorstands von PROSAFE sein.

Seit dem 01. März 2019 ist nun wieder alles anders – zurück in den Aufgabenbereich des Bundes: Ich habe beim Umweltbundesamt (UBA) die Leitung der Abteilung „Internationales und Pestizide“ übernommen. Diese neue Aufgabe lässt mich wieder über den bekannten Horizont hinausgehen und eröffnet dort spannende Aussichten und Themen!

Meine Expertise stelle ich auch nebenberuflich zur Verfügung, insbesondere im Rahmen von schriftstellerischen, wissenschaftlichen oder Vortragstätigkeiten und nur, sofern es nicht zum Interessenkonflikt mit dem Hauptberuf kommt.

Neben dem Beruf habe ich natürlich auch noch ein paar Hobbies bzw. ehrenamtliche Tätigkeiten:

Als Offizier der Reserve engagiere ich mich nach wie vor bei der Bundeswehr. Mittlerweile habe ich den Dienstgrad Oberstleutnant der Reserve (OTL d. Res.) und übernehme im Fall des Falles die Aufgaben des Kommandeurs eines Versorgungsbatallions.

Häufiger war ich für die Feuerwehr im Einsatz: Als Brandinspektor bei der Freiwilligen Feuerwehr Hattingen konnte ich bei Bedarf die Leitung von Einsätzen oder die Führung eines Löschzuges ubernehmen und habe nach den einschlägigen Feuerwehr-Dienstvorschriften die Befähigung erworben, eine Feuerwehr zu leiten – was ich für einige Zeit in Erfurt-Hochheim auch tun durfte. Dieses Engagement wird aber nun ruhen, wenn mich das Thema auch nicht loslässt.

Im dritten Ehrenamt war ich Vorsitzender des Vereins „Väter im Ruhrgebiet e.V.“, – keine Selbsthilfegruppe (auch wenn’s so klingt), sondern ein Freundeskreis, mit dem die Planung und Durchführung von Aktionen einfach besser gelingt und mehr Spaß macht.

Neu hinzugekommen ist das Hobby „Tanz„. Zunächst beim Boogie-Bären e.V. in München, nun an verschiedenen Orten in Potsdam und Berlin, tanze ich mit meiner Partnerin Lindy Hop, Collegiate Shag und Balboa. Dies sind Tänze aus den 1920er-1940er Jahren zu Swingmusik. Bei den Boogie-Bären durfte ich zunächst für Collegiate Shag auch in die Rolle des Trainers schlüpfen, in Potsdam haben wir dies nun für Lindy Hop beim Hochschulsport Potsdam übernommen.